Angekommen? Update & Photodiary aus Neuseeland.

Aus einem leisen Gedanken, der sich zu einem lauten Gespräch, über viel Wenn und Aber zu einer konkreten Idee entwickelt hat, ist ein Plan geworden. Einen Plan, den ich in die Tat umgesetzt habe. Es sind schon über vier Wochen, die ich nun hier bin. Mindestens 28 sollen noch folgen. Und wer weiß schon, wo dann die Reise hingeht?

Ich habe in den letzten vier Wochen so viele Erlebnisse und Erfahrungen sammeln dürfen. Habe alles in mich aufgesaugt, bin an einigen Dingen gescheitert, aber vor allem doch gewachsen. Ich bin ein Mensch, der Herausforderungen braucht. Im immer gleichen Grau gehe ich unter, bin ich nicht genug gefordert. Diese vier Wochen sind so intensiv gewesen, wie ich es selten erlebt habe. Ich habe neue Freunde gefunden und zu schätzen gelernt, wer die wahren im entfernten Zuhause sind.

Hier ist ganz gewiss nicht alles immer so gelaufen, wie es geplant war, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber wann ist das schon mal so?

Mein erster richtiger Ausflug, der mich endlich aus der Stadt rausbringen sollte, ging an den Piha Beach. Wir haben uns hier die Straße durch die Wälder hoch geschlängelt und dann ging es im zickzack wieder bergab. Das Meer konnten wir schon so schnell sehen und nach jeder weiteren Kurve dachten wir uns, dass wir endlich da seien. Weit gefehlt, unsere Geduld ist ziemlich auf die Probe gestellt worden. Aber ist es nicht bei jedem Trip, mag er auch noch so kurz sein, so dass der Weg das Ziel ist? Hier in Neuseeland lohnen sich definitiv alle Wege. Blickt man mal für drei Sekunden nicht wie gebannt aus dem Fenster, hat man direkt das Gefühl einen ganzen Film plus Abspann, mit den wichtigen Infos über den Typen, der die tolle Musik gemacht hat, verpasst zu haben. Und der Weg zum Piha Beach hat sich gelohnt. Hier beginnt so gerade erst der Frühling, die Hauptsaison kommt langsam ins Rollen, selbst auf einem Freitagnachmittag ist der Strand, der als auch als guter Surf Spot bekannt ist (guter Punkt für ihn, ich muss nochmal mit Brett und Neo im Gepäck zurück.) noch fast menschenleer.

 

Die Strände, die sich hier in meiner nächsten Umgebung befinden, habe ich einfach nicht so richtig durchgehen lassen. Ich nenne sie, vielleicht etwas zu verächtlich, Stadtstrände. Und von denen bin ich in der Regel kein großer Fan. Deswegen hat mein Herz kleine bis mittelgroße Hüpfer gemacht, als das Auto langsam auf dem Parkplatz am Piha Beach zum Stehen gekommen ist.

Die nächsten Meter sind wie eine erneute Bestätigung für meine Entscheidung gewesen. Die salzige Luft, der Wind, der Sand, die Geräuschkulisse. Gibt es Menschen, die das Meer nicht mit offenen Armen empfängt? Die sich nicht vollkommen in den Wellen verlieren können? Ich kann mir das nur schwer vorstellen. Sehr schwer.

Piha Beach ist auf jeden Fall ein guter Ort um Aucklands Trubel schnell zu entkommen. Nicht mal eine Stunde und man spürt nichts mehr von den Auswirkungen der Millionenstadt. Als kleines Extra obendrauf gibt es noch ein paar nette Cafés im kleinen Ort. Perfekt also für einen Tagestrip. Oder auch für einen Wochenendtrip mit Übernachtung, denn auch ein Campingplatz lässt sich hier finden.

Hier wird sich in den nächsten Tagen und Wochen noch so einiges tun. Ein paar Dinge werden anders laufen, als ich sie geplant habe. Aber im positiven Sinne. Ihr solltet euch also jeden Fall in den neuen Newsletter eintragen, den ihr ab jetzt rechts in der Sidebar findet. (Bei mobilen Geräten unten am Ende der Seite) Es wird sich lohnen, versprochen!

 

 

 

 

 

  1. Hallo Anna,

    ich mache gerade meinen Work & Travel Aufenthalt in Neuseeland und du sprichst mir mit deinem Blogpost aus der Seele.
    Ich habe erst 3 Wochen hier verbracht und Entfernungsmäßig kaum etwas gesehen, aber schon jetzt fühle ich mich anders, hab schon viele neue Leute getroffen und konnte in einsamen Gegenden meine Seele baumeln lassen.
    (Fast) Menschenleere sind mir meist noch die liebsten Orte, ich war aber auch schon in etwas belebteren Orten, wo man aber meist wenn man genug vom Trubel hat, einen Stadtpark o.ä, findet.
    Ich wünsche dir das aller beste in Neuseeland und freue mich über Inspirationen wo mich meine Reise hier in NZ noch hinführen kann.

    Liebe Grüße Seiya

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